Trainingsausfall

Nicht nur die Stadt und der Landkreis Trier(-Saarburg), sondern auch alle Landkreise in der Umgebung sind (tief)rot – die Zahlen steigen derzeit weiter.

Kontaktsport bleibt daher weiterhin verboten. Das Judotraining muss also leider bis auf weiteres ausfallen.

Wir informieren zeitnah, wenn wir wieder loslegen dürfen.

Kyu-Prüfung für Kinder und Erwachsene

Mehrere Kinder und Erwachsene des Polizei-Sportvereins Trier nahmen heute an unserer Kyu-Prüfung teil. Unter den kritischen Blicken der Prüfungskommission mussten sie dabei die erlernten Wurftechniken sowie Anwendungsaufgaben am Boden demonstrieren und schließlich auch die Anwendung der Techniken im Randori in verschiedenen Situationen zeigen. Auch die Beherrschung der japanischen Fachbegriffe, die Überprüfung von Vorkenntnissen und die Demonstration spezifischer Formen (Kata) war Bestandteil der Prüfung.

Die Übungsleiter zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis der intensiven Vorbereitung. Die Schülerinnen und Schüler können sehr stolz auf die gezeigten Leistungen sein!

Judo-Selbstverteidigung in Simmern

34 Judoka folgten am 26. Oktober 2019 der Einladung des JC Nippon Simmern, um sich zum Thema „Judo-Selbstverteidigung“ weiterzubilden. Auch eine achtköpfige Gruppe des Polizei-Sportvereins Trier machte sich dazu auf den Weg in den Hunsrück.

Als Referenten standen JVR-SV-Referent Jürgen Sabel, vom JC Neuwied Benjamin Barkow und auch unser Übungsleiter Damian zur Verfügung.

Foto: Jürgen Sabel, JVR

Zum Einstieg demonstrierte Jürgen Sabel das Wesen und die Inhalte der Judo-Selbstverteidigung und ging auf die Besonderheiten der Prüfungsordnung ein. Hier kam es darauf an, wie ein Judoka seine sportlichen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung einsetzen kann. Der deutsche Meister im Ju-jutsu / Ne-waza Damian trainierte dann mit den Teilnehmern Grundlagen von Atemi-Techniken, verbunden mit Situationstraining und verbaler Verteidigung. Im Anschluss daran erläuterte Judo- und Jiu-Jitsu-Trainer Benjamin Barkow Verteidigungstechniken gegen ebensolche Angriffe und methodische Verkettungen zum Übergang vom Stand in den Boden. Wie man sich im Boden unter den besonderen Bedingungen der Selbstverteidigung schützt, zeigte dann Damian wieder anhand einfacher und klarer Strategien. Zum Abschluss zeigte Jürgen Sabel mit praktischen Beispielen, wie man sich abseits der Matte vor Angriffen schützt. „In einer Menschenmenge, in einem Bus oder in der Disco sieht Judo einfach anders aus, als auf der Matte“, erklärte Sabel das Situationstraining. Dabei mussten sich die Teilnehmer auch gegen mehrere Angreifer zur Wehr setzen.

Die bunte Teilnehmer-Mischung zeigte sich hochmotiviert. Besonders gut kam an, dass sich nicht nur die drei Referenten intensiv um die Teilnehmer kümmerten. Die Judoka untereinander unterstützten sich sehr kollegial beim Erlernen der Techniken. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren von Nippon Simmern um René Stiel, die alles perfekt vorbereitet hatten.

PSV-Trier stellt den Deutschen Polizeimeister Ju-Jutsu Ne-waza

Vom 15. bis 18. Oktober 2019 fanden in Baden-Baden Steinbach in Baden-Württemberg die Deutschen Polizeimeisterschaften Ju-Jutsu in den Kategorien Fighting und Ne-waza statt. Die Landesauswahl der Polizei Rheinland-Pfalz konnte dabei mehrere Podiumsplätze ergattern.

Den 1. Platz in der Kategorie Ne-waza -94kg erzielte dabei unser Übungsleiter Damian. In vier Kämpfen konnte er vorteilhafte Positionen erzielen und seine Gegner mit Hebeln und Würgegriffen zur Aufgabe zwingen. Herzlichen Glückwunsch!

Ne-waza bedeutet Bodentechniken und stellt im Ju-Jutsu eine Kategorie dar, die dem Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) entspricht. Diese Kampfsportart hat sich im namensgebenden Land aus dem Kano Jiu-Jitsu, einer frühen Version des Judo, entwickelt, sich aber seither primär auf den Bodenkampf spezialisiert, während Judo sich auf den Kampf im Stand fokussiert hat. BJJ hat mittlerweile weltweite Popularität erlangt und aufgrund der nahen Verwandtschaft trainieren und kämpfen viele Judoka dort mit – und umgekehrt.

Erfolgreiche Dan-Prüfung für unsere Übungsleiter

Am 08. Dezember 2018 fand in Wittlich-Wengerohr die Dan-Prüfung für den Bezirk Trier statt. Vom Polizei-Sportverein Trier traten unsere Trainer Sven und Damian an.

Sven zeigte zum 2. Dan in der Aufgabe „Spezialtechnik“ verschiedene Anwendungen von Uchi-mata auch gegen nicht-kooperative Gegner.

Damian zeigte zum 3. Dan bei den Anwendungsaufgaben den Bereich der Judo-Selbstverteidigung. Damit ist er der erste Judoka im Judoverband Rheinland, der eine Dan-Prüfung in diesem Fachbereich bestanden hat.

Beide absolvierten ihre Prüfungen mit guten Leistungen und danken ihren Prüfungspartnern Simon und Barbara!

Gute Leistungen bei Kyu-Prüfung

Am Freitag, den 07. Dezember 2018, haben 19 Schülerinnen und Schüler unseres Vereins aus den verschiedenen Kinder- und Erwachsenengruppen nach intensiver Vorbereitung ihre Kyu-Prüfungen bestanden.

Alle Prüflinge zeigten durchweg gute Leistungen und konnten das Prüferteam überzeugen, ihnen den neuen Kyugrad zu verleihen. Darauf können alle Teilnehmer sehr stolz sein. Herzlichen Glückwunsch!

Neue Dan-Trägerin für den PSV Trier

Unsere langjährige Übungsleiterin Karin hat am 09. Dezember 2017 die Prüfung zum 1. Dan bestanden und darf nun den schwarzen Gürtel tragen.

Sie demonstrierte bei der Prüfung eindrucksvoll ihr großes technisches wie auch athletisches Vermögen. Herzlichen Glückwunsch!

Schwarzer Gürtel für Simon

Unser Simon hat bei der heutigen Dan-Prüfung in Mainz (Bezirk Rhein/Nahe) den 1. Dan erlangt und bekam von den Prüfern den schwarzen Gürtel verliehen.

Die Kommission war mit den gezeigten Leistungen durchweg zufrieden – da darf Simon wirklich stolz auf sich sein. Damit verabschiedet sich Simon auch für ein Jahr Freiwilligendienst in Bolivien bei SOFIA e.V. (Sozialer Friedensdienst im Ausland). Wir wünschen dir alles Gute!

Große Kyu-Prüfung beim PSV

Am 08. Juli 2016 haben wir eine große Kyu-Prüfung abgehalten. Alle 18 Teilnehmer haben mit sehr guten und teils wirklich herausragenden Leistungen bestanden!

Die Prüfer Marie-Theres, Sibylle, Helmut und Damian zeigten sich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Auch Übungsleiterin Karin war sichtlich stolz, als sie den erfolgreichen Judoka zur bestandenen Prüfung gratulieren konnte. Unser Wettkampftrainer Pascal händigte im Anschluss gerne die neuen bunten Gürtel aus

Sibylle Rahner ist Beauftragte zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport

Im Verein Sport zu treiben ist etwas Wunderbares. Es macht Spaß, trainiert Körper und Geist, ist soziales Leben. Als Orte der Begegnung bieten Sportvereine ihren Mitgliedern den Raum für dieses Erleben sportlichen und sozialen Miteinanders – Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen.

Insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit tragen Vereine und die in ihrem Auftrag tätigen Übungsleiterinnen und Übungsleiter eine besondere Verantwortung, wenn es darum geht, den ihnen anvertrauten jungen Menschen im Sport ein Umfeld zu bieten, das frei ist von jeglicher, vor allem auch von sexualisierter Gewalt und ihnen Schutz und Sicherheit bietet.

Dieser Verantwortung kommt der Polizei-Sportverein Trier 1926 e. V. in besonderer Form nach: Bereits im letzten Jahr hat sich der Verein der bundesweiten Initiative „Gegen sexuelle Gewalt im Sport“ angeschlossen und in diesem Zusammenhang die Beitrittserklärung zur rheinland-pfälzischen Rahmenvereinbarung nach § 72a SGB VIII unterzeichnet. Um darüber hinaus ein weiteres deutliches Zeichen der Übernahme von Verantwortung in Bezug auf Prävention und wo nötig auch Intervention zu setzen, hat der Verein eine Beauftragte zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport benannt. Mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe hat er unsere langjährige Übungsleiterin, Dr. Sibylle Rahner (3. Dan Judo), betraut. Sie hat diese Aufgabe gerne übernommen. Sibylle Rahner steht nicht nur seit Jahrzehnten als aktive Judoka und Übungsleiterin auf der Matte, sie macht sich seit Jahren auch außerhalb des Sports für Themenfelder wie Selbstbehauptung, Gewaltprävention und Zivilcourage stark. Als Mutter von sechs jugendlichen bzw. erwachsenen Kindern ist ihr die Arbeit mit Kindern und für Kinder ein besonderes Anliegen.

Ihre neue Aufgabe als Beauftragte zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport versteht Sibylle Rahner so:

„Ich sehe uns Erwachsene, die wir mit Kindern arbeiten und Bezugspersonen für sie sind, in der besonderen Verantwortung, diesen Kindern Schutz und Fürsorge zu gewährleisten und sie in ihrem Recht auf Geborgenheit und Unversehrtheit zu stärken. Gleichzeitig sind wir als Trainerinnen und Trainer mit unserem Verhalten auch (Rollen-)Vorbilder für sie als die Erwachsenen von morgen. Als Beauftragte zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport gehören zu meinen Aufgaben somit nicht nur die Prävention von, der Schutz vor und die Intervention bei sexualisierter Gewalt, sondern auch viel Aufklärungsarbeit: Gesellschaftlich ebenso wie individuell vor Ort in den Vereinen muss die Sensibilität für das tabuisierte Thema „sexualisierte Gewalt gegen Kinder“ weiter geschärft werden. In diesem Sinne verstehe ich mich in meiner neuen Funktion als Teil einer ‚Aufmerksamkeitskultur‘ in unserem Verein, die wir anstreben und an der wir arbeiten wollen.“

Sibylle Rahner steht als Ansprechperson für alle Vereinsmitglieder, für Kinder und Eltern ebenso wie für Trainerinnen und Trainer zur Verfügung.